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Eine Reise nach Korfu. Oder eher zum Zauber des Lebens.

Ich sitze in diesem Raum in Landshut. Es ist ruhig. Ungewohnt ruhig. Ich kenne niemanden hier wirklich und ich weiß nicht genau, was gleich passiert. Irgendwas mit Atmen. Ich denke noch: mal schauen.


Ich hatte mir irgendwann vorgenommen, mehr auszuprobieren. Nicht als klassischen Vorsatz, sondern eher als Haltung. Jeden Monat etwas Neues. Etwas, das ich noch nicht kenne. Ohne großen Plan, einfach machen. So ist Breathwork in mein Leben gekommen.

Ich habe gesehen, dass Flo in Landshut Sessions gibt und dachte mir: ich geh da einfach mal hin. Ohne Erwartungen.


Ich liege da, atme. Am Anfang noch kontrolliert, dann weniger. Und irgendwann passiert etwas, das ich nicht bewusst steuere. Mein Kopf wird leiser, mein Körper nicht. Da ist plötzlich mehr da, als ich erwartet habe. Kein klarer Gedanke, eher ein Gefühl. Direkt. Ungefiltert. Nach der Session liege ich noch da und denke: "Was war das denn bitte?"- ich fühle mich anders. Leichter. Klarer. Mehr bei mir. Ich kann es nicht wirklich erklären, aber ich weiß: das war besonders.


Ich gehe wieder hin. Und nochmal. Und merke, dass da mehr ist als nur ein gutes Gefühl nach einem Termin. Parallel dazu war ich schon im Coaching unterwegs, viel Verstehen, viel Reflektieren. Und irgendwann kommt dieser Gedanke: das passt zusammen. Coaching bringt Klarheit. Breathwork bringt dich ins Spüren. Und genau diese Ebene hat mir oft gefehlt.


Ein paar Wochen später sehe ich die Breathwork-Teacher-Ausbildung auf Korfu. Mein erster Impuls ist klar: nein. Zu kurzfristig, zu viel, zu unsicher. Mein Kopf ist schnell mit guten Argumenten. Und trotzdem ist da etwas anderes. Ein Gefühl, das nicht laut ist, aber kribbeln im Bauch auslöst. Wenn ich ehrlich bin, will ich das machen. Also buche ich und frage mich direkt danach, ob das wirklich eine gute Idee war.


Die Reise

Breathwork in Landshut
Breathwork in Landshut

Zwei Wochen später stehe ich am Flughafen. Ein Koffer und ziemlich viele Zweifel. Korfu ist warm, ruhig, weit. Die Tage dort haben eine klare Struktur und gleichzeitig viel Raum. Morgens starten wir mit Yoga, einfach ankommen und in den Körper kommen. Danach geht es in die Theorie. Teilweise sechs Stunden am Tag. Atmung, Nervensystem, Prozesse im Körper, Zusammenhänge, die ich vorher so nicht gesehen habe. Und trotzdem bleibt es nicht im Kopf.


Nachmittags gehen wir in die Praxis. Vier Stunden Breathwork. Nicht einmal, sondern immer wieder. Am eigenen Körper erleben, was passiert. Nicht nur verstehen, sondern wirklich spüren. Auch das Drumherum verändert etwas. Das Essen ist ayurvedisch, etwas, das ich so vorher nicht kannte. Leichter, bewusster und irgendwie genau passend zu dem, was dort passiert. Morgens Yoga, abends Meditation. Dazwischen Lernen, Atmen, Gespräche. Es fühlt sich nicht wie ein Seminar an, eher wie ein Raum, in dem man Stück für Stück bei sich selbst ankommt.


Breathwork-Teacher 2026, Corfu
Breathwork-Teacher 2026, Corfu

Was mich am meisten berührt, sind die Menschen. Dadurch, dass wir so viel gemeinsam erleben, entsteht eine Verbindung, die ich so nicht kannte. Breathwork öffnet etwas. Und wenn mehrere Menschen sich darauf einlassen, entsteht eine Ehrlichkeit, die im Alltag selten ist. Gespräche werden tiefer, Begegnungen direkter. Alles ist weniger Fassade, mehr echt. Diese 14 Tage sind nicht einfach nur schön, sie sind intensiv und vor allem ehrlich.


Ich fliege zurück. Mit dem gleichen Koffer, aber einem anderen Gefühl. Mehr Ruhe, mehr Vertrauen, mehr Verbindung zu mir selbst.


Heute ist Breathwork ein Teil von dem, was ich mache. Nicht als Technik, sondern als Zugang. Zu dir selbst, zu deinem Körper, zu dem, was oft keinen Raum bekommt.

Und ich freue mich, dass ich das jetzt in Landshut weitergeben kann. Nicht eins zu eins, wie es auf Korfu war, aber mit genau diesem Kern: einen Raum zu schaffen, in dem du wieder bei dir ankommst.


Wenn du neugierig bist

Wenn du wissen willst, wie sich das für dich anfühlt:

→ Schau dir die nächsten Breathwork Sessions in Landshut an

→ oder komm einfach vorbei und erlebe es selbst



 
 
 

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